Dolomiten-Tour vom 14.06. bis 17.06.2001

Unsere große Motorradtour war phantastisch!

Am Donnerstag 14.06. ging’s schon früh um 07:30Uhr los. Die Anreise wollten wir so schnell wie möglich hinter uns bringen, deshalb fuhren wir kurz und schmerzlos Autobahn über Stuttgart, Ulm, Memmingen nach Oy–Mittelberg (262km)

Schon ab der Autobahnausfahrt begann der traumhafte Teil der Tour. Vorbei am Grüntensee ging’s nach Wertach. Dort, im Alpengasthof Hirsch, saßen wir in einem wunderschönen Biergarten und haben sehr gut zu Mittag gegessen.

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Dann ging es richtig los! Über kleine Sträßchen mit vielen Kurven und Kehren: Oberjoch, Weißenbach am Lech, Stanzach, Bschlaber Tal, Hahntennjoch (1884m), Imst, Wenns, Piller Höhe (1558m), Pfunds, Nauders (158km)

 

In Nauders noch ein kurzer Saunagang oder eine Fotosession am Reschensee (ganz nach Geschmack), dann Abendessen und .... alle sind ins Bett gefallen!

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Der Freitag begann mit Frühstück ab 7:30 Uhr, Abfahrt um 09:00 Uhr. Schon nach 3 km ein erster Fotostopp am Reschensee, weiter über eine wunderschöne Straße mit einigen Kehren runter ins Vinschgau über Graun, Glurns, Schlanders, Naturns, Meran. In Meran wurde die Gruppe leider im typisch italienischen Verkehrschaos getrennt. Im Nachhinein war das aber ein Glücksfall, denn statt in der hektischen Promenade trafen wir uns im wunderschönen Avelengo (Hafling) und fanden mit dem Hotel Messerwirt ein optimales Plätzchen für eine Mittagspause mit sehr gutem Essen. Weiter ging’s über eine Straße die nur auf Karten im Maßstab 1:150 000 zu finden ist, dafür aber ein echter Geheimtipp und einer der Höhepunkte der Tour. Über Verano (Vöran), Flaas, Mölten, San Genesio (Jenesien) führt sie nach Bozen und bietet jede Menge Aussicht, Kurven, Brücken, Abhänge und Kehren in Tunneln! Problemlos lässt sich der Weg weiter Richtung Eggental (wild-romantisch) und Nova Levante (Welschenofen) (Beginn große Dolomitenstraße) finden. Weiter über Passo di Costalunga (Karerpass) (1745m), Pozza di Fassa geht es nach Canazei. Mittlerweile war es 17:00 Uhr und wir checkten ganz kurz im Hotel ein (7km oberhalb von Canazei, direkt an der Rundstrecke) und starteten dann noch zur Umrundung der Sella Gruppe. Der  Passo Pordoi (Pordoijoch) (2239m) führt Kopie von Dolomiten4.jpg (126797 Byte)über 33 Kehren runter nach Arabba dort wieder hoch über den Passo di Compolongo (Campolungopass) (1875m) und wieder abwärts nach Corvara (Corvara in Badia) nur um wieder hoch auf den Passo di Gardena (Grödner Joch) (2121) zu fahren. Zum Abschluss noch Passo di Sella (Sellajoch) (2244) und dann wieder ins Hotel hoch über Canazei. Dieser Tag hätte einfach nicht schöner sein können! (252km)

 

Kopie von Dolomiten5.jpg (31283 Byte)Der dritte Tag war den Dolomiten gewidmet. Auch diesmal haben wir Stecken ausgesucht, die nicht auf allen Landkarten zu finden sind: Passo di Fedaia (Fedaiapass) (2056m), Rocca Piétore, Colle Santa Lucia (nur schön!!!). Der absolute Höhepunkt war der Passo di Giau (Giaupass) (2233m)! Uns blieb nichts anderes übrig als in Jubelgeschrei auszubrechen als wir oben angekommen waren. Kurvengenuss pur und das in atemberaubender Kulisse! Nach einer kurzen Verschnaufpause ging’s weiter über: Passo Falzarego (2105m), Passo di Valparola (2192m), Badia (Abtei) nach San Martino in Badia (St. Martin in Thurn). Dort haben wir mit der Pizzaria Pineta mal wieder einen Glücksgriff für eine Mittagspause gemacht. Feines Essen bei guten Preisen. Mit vollem MagenKopie von Dolomiten6.jpg (98162 Byte) bezwangen wir dann den Passo di Erbe (Würzjoch) (2004m), auch ein echtes Schmankerl. Über  Passo di Eores (Kofel-Joch) (1863m), Bressanone (Brixen), Vipiteno (Sterzing), Passo di Brènnero (Brennerpass) (1375m) fuhren wir dann nach Mutters bei Innsbruck. (242km)

Der letzte Tag war ganz der Heimfahrt gewidmet. Über Sellraintal und Kühtai-Sattel nach Imst, Fernpass, Pfronten (Mittagspause im Restaurant Rosenstüble – der Grillteller ist spitze!). Autobahn nach Berkheim, weiter über Landstraßen nach Biberach, Münsingen, Bad Urach, Metzingen, auf die Autobahn Stuttgart –Karlsruhe. (430km)

Wegen vieler Umleitungen (Sperrungen durch den Tag „Mobil ohne Auto“!) haben wir leider ewig für die Heimfahrt gebraucht. Um 19:00 Uhr waren wir dann glücklich wieder in Ettlingen und alle waren sich einig:

Eine tolle Tour!